22 Mrz

Vor- und Nachteile der Homebrew Nutzung auf der PSP

Findige User wollten schon immer mehr aus ihren Konsolen herausholen. Angefangen hat dieser Trend mit den sogenannten „MOD-Chips“ auf Sonys Playstation, womit es möglich war gebrannte „Sicherheitskopien“ der Spiele abzuspielen. Damals musste ein spezieller Chip in die Konsole eingebaut werden, mittlerweile gibt es weitaus elegantere Lösungen. Da aktuelle Konsolen und Handhelds darauf ausgelegt sind mit einer speziellen Firmware betrieben zu werden und man auch Updates dieser mit eingeplant hat, können Hacker nun mit etwas Geschick diese Firmware umschreiben und damit die Sicherheitsabfragen der Software umgehen. So wird es erstmals ohne größeren Aufwand möglich auf einem Gerät sogenannten „Homebrew“-Software einzusetzen.

Als sehr beliebt für „Homebrew“ hat sich Sonys PSP herauskristallisiert. Das leuchtet ein, denn die mit der Playstation 2 vergleichbare Hardware des Handhelds überzeugt und von Sony selbst war die PSP ohnehin als portabler Multimedia-Player vorgesehen. Dabei gibt es natürlich diverse Vor-, aber auch Nachteile der Homebrew Nutzung auf der PSP zu berücksichtigen. Ein Vorteil ist, dass sich ein Update auf eine gecrackte Firmware relativ leicht durchführen lässt. Zudem kann man dies auch jederzeit wieder rückgängig machen und sich die Original-Firmware aufspielen, sollte man das Gerät z.B. einmal weiterverkaufen wollen. Durch Homebrew lassen sich mit Emulatoren beispielsweise viele alte Spieleklassiker kostenlos auf der PSP spielen oder diverse Software einsetzen (MP3-Player, Video-Player, etc.).

Nachteil ist die Tatsache, dass zwar die Geräte selbst verkauft werden, aber nur wenige Originalspiele. Dies führt dazu, dass sich die Hersteller langsam von der PSP abwenden und der Support irgendwann versiegen wird. Zudem erlischt während eines Garantiefalls mit gecrackter Firmware die Herstellergarantie auf das Gerät.

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